Melléklet (német nemzetiségi program németül)

Ziel

Außer den im Landesbasisprogramm der Kindergartenerziehung festgehaltenen Erziehungszielen sind unter Berücksichtigung der Kindergarten-Richtlinien für die nationalen und ethnischen Minderheiten die Ziele der sprachlichen Erziehung der Minderheiten:

  • Vermittlung der Sprache der deutschen Minderheit an die Kinder, unter Berücksichtigung des individuellen Entwicklungsniveaus der Kinder
  • Pflege der Kultur und Traditionen, die Kindergartenjahrgänge mit diesen bekannt machen.
  • Erweiterung des Wortschatzes, Übung der Aussprache, Entwicklung der Sprachfertigkeit in natürlichen Handlungssituationen.

Aufgaben

  • Wichtig sind die Schaffung einer gefühlvollen (zwei)sprachigen Atmosphäre und die Vermittlung beider Sprachen (der ungarischen und der Sprache der Minderheit) an die Kinder in Situationen und bei Tätigkeiten.
  • Während einer abwechslungsreichen Tätigkeit lassen wir das Verstehen nach Gehör üben, machen mit der Musikalität der Sprache (spielerische Sprüche, Kinderlieder bzw. Wiederholung von mit dem täglichen Leben zusammenhängenden einfachen Ausdrücken) bekannt und beliebt.
  • Wir lassen die Sprache in regelmäßigen alltäglichen Situationen üben.

Inhalt der Entwicklung

Der passive Wortschatz der Kinder muss entwickelt und in sprachlichen Kommunikationssituationen aktiviert werden. Die sich rhythmisch wiederholenden Texte und Wortmodelle können veranschaulicht werden, wodurch die Kindern die Situationen besser verstehen. Die Gruppen der älteren Kinder sind in ihren Antworten und in ihrer sprachlichen Ausdruckfähigkeit zu bekräftigen.

Eine besondere Aufgabe sind Pflege und Weitergabe der nationalen Kultur und Traditionen, die Vererbung und Vermittlung der sprachlichen Kultur, der noch erhalten gebliebenen (örtlich gesammelten) Lieder, Sprüche, evt. Märchen und Gedichte an die Kinder und dadurch Herausbildung und Verstärkung des Identitätsbewusstseins. Von gleicher Bedeutung sind die tägliche gefühlsmäßige Bindung sowie Gestaltung und Verstärkung des Sicherheitsgefühls der Kinder.
Die kleinen Kinder lernen und erlernen in den Kommunikationssituationen vom Kindergartenpädagogen, als Modell, ohne alle Hemmungen und mit einer sehr guten Nachahmungsfähigkeit die Situationen, Sprache, Verhaltenskultur und zahlreiche andere Momente. Die Kinder sind infolge ihres Alters neugierig, alles interessiert sie, alles wollen sie Kennenlernen, ausprobieren und Erfahrungen über die sie umgebende Welt sammeln. Auf mehrere Sinnesorgane einwirkend können wir sie während einer Tätigkeit ihre Umwelt mit mehrmals wiederholten, geduldigen Erklärungen entdecken lassen.

Das Interesse der Kinder und auch die sprachlich qualitative Arbeit verlangen vom Kindergartenpädagogen, dass in sprachlichen Kommunikationssituationen seine Sprache und Betonung mit seinen Gesten, Mimik, ganzer Körperhaltung und inneren Gefühlswelt im Einklang stehen.

Es bereitet den Kindern keine Schwierigkeiten, wenn der Kindergartenpädagoge in der Sprache der deutschen Minderheit zu ihnen spricht, die bereits bekannten Worte und die eindeutigen metakommunikativen Zeichen helfen ihnen beim Verstehen.

Erwecken der Liebe der Sprache der deutschen Minderheit

Die in einem Kindergarten der deutschen Minderheit angemeldeten Kinder sind mit großer Wahrscheinlichkeit Kinder mit ungarischer Mutersprache. Deshalb sind Erzeugung der gefühlsmäßigen Sicherheit und das Prinzip der Allmählichkeit bestimmend.

Der Schwerpunkt der Zweisprachigkeit kann so auf die älteren Kinder übertragen werden, dass das Leben der Kindergruppe überwiegend in der Sprache der Minderheit organisiert wird. Für die Entfaltung und Entwicklung der individuellen Fähigkeiten der Kinder, die Befriedigung ihrer Neugier und Ansprüche gemäß der Möglichkeiten und die Lösung ihrer Probleme ist ausreichend Zeit zu sichern.
Täglich sind in kleinen Schritten Übergabe und Pflege beider Kulturen (der ungarischen und der der deutschen Minderheit) zu realisieren.

Das Interesse der Kinder und auch die sprachlich qualitative Arbeit verlangen vom Kindergartenpädagogen, dass in sprachlichen Kommunikationssituationen seine Sprache und Betonung mit seinen Gesten, Mimik, ganzer Körperhaltung und inneren Gefühlswelt im Einklang stehen. Es bereitet den Kindern keine Schwierigkeiten, wenn der Kindergartenpädagoge in der Sprache der deutschen Minderheit zu ihnen spricht, die bereits bekannten Worte und die eindeutigen metakommunikativen Zeichen helfen ihnen beim Verstehen.
Die Kindergartenkinder können weder lesen noch schreiben, ihre Kenntnisse eignen sie sich durch Nachahmen an. Das gilt auch für die muttersprachliche Erziehung oder in jeder anderen Form des Erwerbs von Kenntnissen, hauptsächlich auf dem Gebiet der sprachlichen Erziehung der deutschen Minderheit.
Sehr wichtig ist also die die von den Kindern nachgeahmte Modellrolle der Kindergärtnerin. Die Kindergärtnerin muss die Sprache gut sprechen und in der Sprache der deutschen Minderheit einfach formulieren.
Die in der Sprache der deutschen Minderheit gesprochenen Sätze und Ausdrücke sind zuerst in der Muttersprache mit Gesten einzuführen, danach sind sie das auch in der anderen Sprache mit den gleichen Gesten begleiten.

Dazu ist anzustreben, solche Kindergärtnerinnen einzustellen, die die deutsche Sprache auch selbst gern und gut sprechen, mit Herz und Seele die Vermittlung und Sammlung des noch vorhandenen Kulturgutes der deutschen Minderheit übernehmen und dieses mit Freude den Kindern vermitteln.

Einfügung der sprachlichen Entwicklung in den Wochen- und Tagesplan (Prinzip der Allmählichkeit)

Die Themen der deutschsprachigen Beschäftigungen sind mit den Themen der in Ungarisch ablaufenden sonstigen Tätigkeitsformen (Umwelt, Gesang, Märchen-Gedichte usw.) verbunden.
Nach der Eingewöhnung und dem Aufbau der gefühlsmäßigen Bindung begrüßt die Kindergärtnerin bereits auch die Kinder der Kleinkindergruppe jeden Morgen in Deutsch.
Beim Grüßen, Händewaschen, sonstigen Körperpflegetätigkeiten (Benutzung von Papiertaschentüchern, Kämmen usw.), Tagesdienst, Umziehen (für den Hof) bzw. auch bei der Lenkung des Frühstücks wird schrittweise auf die deutsche Sprache übergegangen.
Natürlich ist, dass die Lenkung der Spiele und die Behandlung evt. Konflikte in Ungarisch erfolgen müssen, aber die Worte und bekannten Ausdrücke erscheinen immer häufiger auch im Spielablauf.
Die Kindergärtnerin bemüht sich, auch das tägliche Turnen in Deutsch zu lenken. Natürlich kommt auch hier die Allmähligkeit, das pädagogische Grundprinzip, zur Geltung.

Die Verbindung der sprachlichen Entwicklung mit den übrigen Tätigkeitsformen

Das Spiel

Aus den obigen Ausführungen geht hervor: Die sprachlichen Inhalte müssen den Kindern im Kindergartenalter nicht „gelehrt“ werden.
Es ist einfach zu erlauben, dass sie diese selbst in den unterschiedlichsten, durch uns geplanten und veranlassten Spielformen auf eigene Art erleben.

Das Spiel, als primäre Tätigkeit des Kindergartenkindes, und als effektivstes Mittel des Lernens betrachten wir nicht nur als „Motivationsmittel“, wie das in der Sprachpädagogik üblich ist. Es ist der einfachste Ort der Aneignung der Sprache: Während des Spiels und den spielerischen Beschäftigungen erfolgt die Entwicklung des entsprechenden Niveaus des sprachlichen Zeichensystems: Erweiterung des Wortschatzes, Entwicklung auf Wort-, Satz- und Textebene.
Bei der Entwicklung des Wortschatzes ist zu berücksichtigen, von einem einfacheren, weniger anspruchsvollen Wortschatz zu einem mehr komplizierten zu gehen. Der Vorteil des situationsabhängigen Spracherwerbs ist, dass das Kleinkind die verstandene und freudige Situation sowie die darin auftretenden sprachlichen Elemente sich merkt und nachahmt, wenn deren Häufigkeit seinem Alter und seinem sprachlichen Niveau entspricht. Dieser Prozess ist unabhängig vom grammatikalischen Bewusstsein und wird auf Wirkung des erlebten positiven Erlebnisses spontan festgehalten.
Das Wunderbarste am Spiel ist, dass es die Kinder befreit. Es beseitigt die Hemmungen und führt immer in Verbindung mit einem guten Gefühl und Freude, in vielen Fällen, mit Rückkopplungen und Anerkennungen zu Erfolgserlebnissen. Es kann auch die Verhaltensmuster beeinflussen (z.B. Rollenspiel).

Während des Spiels schaltet sich die Kindergärtnerin indirekt, jedoch bewusst, in das Spiel ein, wird selbst zu einem Spielgefährten. Aus dem allwissenden Erwachsenen wird ein handelnder Partner, der zusammen mit der Gruppe spielt, lenkt und unmerklich korrigiert und zwar so, dass sie die falsch ausgesprochenen Gesprächsteile richtig wiederholt.

Die Körpererziehung

Für die Lenkung der Körpererziehung sind klare, genaue, verständliche, für alle eindeutige Ausdrücke erforderlich, deshalb erfolgt die Körpererziehung der Großen auf jeden Fall in Ungarisch. Das tägliche 5 Minuten dauernde Turnen gibt den Kindern dagegen in Deutsch eine Möglichkeit zum Kennenlernen ihrer verschiedenen Körperteile, zur Entwicklung ihrer räumlichen Orientierung, deshalb erfolgt dieses immer in Deutsch. Dadurch entwickelt sich ihr Wortschatz und Aufgabenverständnis, sie lernen einfache räumliche Richtungen (herunter und hoch, an der Seite und daneben, über und unter usw.), den Namen ihrer Körperteile.

Kennen lernen unserer Umwelt

Die Themen der Beschäftigungen sind mit den jeweiligen Beschäftigungen der Umweltkenntnis verbunden. Was sie bereits gelernt haben und sicher in Ungarisch können, wird auch in Deutsch verarbeitet.
Derartige Themen sind: Vorstellung, Zeichen, Alter, Familie, Wetter, Kleidung (Bezeichnung der wichtigsten Kleidungsstücke), Körperteile, Zahlen, verschiedene mathematische Befriffspaarungen (klein und groß, kurz und lang usw.), Fahrzeuge, Tiere, Möbel, Farben, Obst und Gemüse.
Diese können nicht nur in selbständigen deutschsprachigen Beschäftigungen vorkommen, sie können auch die ansonsten in Ungarisch durchgeführten Beschäftigungen mit der Umwelt ergänzen.

Gesang

Das ist vielleicht das wichtigste Gebiet der Minderheitsbeschäftigungen in Deutsch, denn dieser bestimmt die gefühlsmäßige Bindung der Kinder zur deutschen Sprache. Er gibt die Möglichkeit zum Spielen deutscher Lieder, Sprüche bzw. ursprünglicher Kinderspiele der deutschen Minderheit.

Rhythmus und Melodie der Sprüche und Lieder, deren spielerische, leichte Bewegungsformen stehen dem Spielbedürfnis der Kinder im Kindergartenalter sehr nahe. Zu den Aufgaben der Kindergärtnerin gehört, möglichst viel Gelegenheiten für diese Spiele zu sichern.
Bei der Auswahl der damit zusammenhängenden Unterlagen hilft die ausgewählte Textsammlung.
Der bereits gelernte deutsche Stoff kann mit dem Stoff der ungarischen Beschäftigungen verbunden werden (die Kindergärtnerin kann diesen z.B. zur Veranschaulichung von leise und laut, hoch und tief verwenden).

Da das Ziel die Übergabe einer Kultur ist, müssen die Kinder zur Erhöhung der Abwechselung mit den Traditionen, Volksbräuchen, Kinderspielen und Tänzen der deutschen Minderheit vertraut gemacht werden. In jedem Jahr lernen sie einen schwäbischen Tanz, lernen die örtlichen Volkstrachten und alten Gebrauchsgegenstände kennen.
Ihre Kenntnisse können sie ihren Eltern und Gefährten anlässlich des „Tages der offenen Tür“ im Mai vorführen. Beim Kennen lernen der Volkstrachten helfen die im Kindergarten vorhandenen Kleidungsstücke der deutschen Minderheit, diese können sie bei der Vorführung von Tänzen und sonstigen festlichen Anlässen tragen.
Das Hören von Musik ist ein wichtiger Teil des täglichen Lebens der Gruppe. Die Kindergärtnerin muss eine Möglichkeit geben, dass die Kinder auch auf diesem Gebiet die Kultur des Dorfes kennenlernen und schwäbische Volksmusik hören können. Die Einrichtung hat ihre laufend erweiterte CD-Sammlung mit Musikaufnahmen der deutschen Minderheit (auch mit örtlichen Sammlungen) zu bereichern. Die Kinder sollen möglichst mit ihren Eltern die Veranstaltungen der örtlichen deutschen Minderheit besuchen. (Aufführung mit Zeitpunkten im Jahresarbeitsplan)
Die Selbstverwaltung der deutschen Minderheit hat ihre Hilfe bei der Erfassung und Abstimmung der Möglichkeiten angeboten.

Märchen, Gedichte, Laienspiel

Mit Hilfe der Kindergärtnerin haben die Kinder jährlich wenigstens ein Märchen dramatisch zu bearbeiten.
Da die fremdsprachlichen lyrischen Gedichte für die Kinder schwerer verständlich sind, muss die Kindergärtnerin besonders bei den kleinen Kindern bestrebt sein, die Kinder beim Lernen von Gedichten mit möglichst verständlichen Geschichten und einfachen Darstellern bekannt zu machen. Die Kindergärtnerin soll kurze Gedichte und Märchen mit Puppen darstellen. Bei der Auswahl der Laienspiele können auch z.B. bei der Körpererziehung in Ungarisch vorkommende Nachahmungsspiele, dieses Mal mit deutscher Leitung (Luftballon aufblasen, ein solches Verhalten zeigen, als wären wir sich im Wind bewegende Äste usw.) an die Reihe kommen.

Visuelle Erziehung

Wenn diese eine aus der Beschäftigung in ein Spiel übergehende ist, können Anerkennung und Ermutigung in Deutsch erfolgen, sonst erfolgen diese ähnlich wie beim Turnen in Ungarisch.

Arbeitsartige Tätigkeiten

 

Auch im Kindergarten führen die Kinder abwechselungsreiche, alltägliche Tätigkeiten durch, das ist für sie nicht nur Arbeit, sondern auch eine Quelle der Freude, eine gerne ausgeführte Handlung, jedoch auch eine erzieherische Pflicht (Tagesdienst, den Raum aufräumen, Vorbereitung, Wegräumen der Geräte, Gartenarbeiten usw.).

Unsere Hauptaufgaben

  • Gestaltung und Erweiterung des passiven Wortschatzes der Kinder während der arbeitsartigen Tätigkeiten
  • Anwendung von Satzmodellen in Handelungssituationen, bei größeren Kindern Ermutigung zur Benutzung von Modellsätzen
  • Vorstellung der Phasen der arbeitsartigen Tätigkeiten unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten und Entwicklung der Kinder
  • Sicherung einer ausreichenden Zeit für die Aneignung der Arbeitsphasen, für Durchführung und Beendigung der Aufgabe.

Merkmale der sprachlichen Entwicklung

Die 3-4-jährigen Kinder müssen ihr eigenes Zeichen lernen und sich vorstellen können.
Entsprechend des Entwicklungsniveaus der Gruppe sollen sie 2-3 Lieder, Gedichte und Singspiele kennen. Ihre Eltern sollen an den Tagen der deutschen Minderheit in der Schule teilnehmen und Volksmusik der deutschen Minderheit hören.
Die Umweltthemen sind mit den Umweltbeschäftigungen in Ungarisch zu verbinden. Nach einer bestimmten Zeit ist auch das 5 Minuten lange Turnen durchzuführen. Die Kinder sollen in Deutsch grüßen und sich beim Essen guten Appetit wünschen. Im Frühjahr soll die Kindergärtnerin auch die Körperpflege in Deutsch lenken. In der Kleinkindergruppe beginnen die deutschen Beschäftigungen ab Januar.

Die 4-5-jährigen Kinder sollen auch das Zeichen ihrer Gefährten kennen. Die Kindergärtnerin hat die Anzahl der Lieder, Kreisspiele, Gedichte und Reime zu erweitern. Sie sollen eine 1. Klasse des Zweigs der deutschen Minderheit der Schule besuchen und schwäbische Tänze lernen.

Die Kenntnisse der 5-6-7-jährigen Kinder sind bereits umfangreicher. Für die Gruppe der großen Kinder gibt es bereits mit den Beschäftigungen in Ungarisch verbundene und zusammenhängende Beschäftigungen.

Zum Ende des Kindergartenalters zu erwartende Merkmale der Entwicklung

  • Sie nehmen gern an den Beschäftigungen teil, beaufsichtigen ihre Gefährten und geben aufeinander acht.
  • Sie können einfachere Feststellungen zu einem Bild machen.
  • Die Kinder gelangen auf das Niveau des Verstehens der Sprache und können auch mit einfachen, Subjekt und Prädikat enthaltenen Sätzen antworten
  • Sie verstehen die einfacheren Fach- und Kommandoworte (5 Minuten-Turnen), Raumformen und Richtungen.
  • Sie sollen einfache Ausdrücke und Wörter erkennen und verstehen bzw. diese in der täglichen Praxis auch sinngemäß anwenden.
  • Sie sollen die neuen Wörter in ihr Gespräch einbauen, ihren beim Erfahrungsaustausch erweiterten Wortschatz aktiv anwenden.
  • Sie sollen 10-12 Kinderlieder und Sprüche kennen, diese Elemente der Sprache und Redewendungen sollen auch in ihrem Spiel auftreten.
  • Sie sollen auf einfache Fragen, die mit ihrer Person und unmittelbaren Umgebung zusammenhängen, auf Deutsch antworten können.
  • Außer Kenntnissen und lexikalischen Wissen sollen sie sich auch gefühlsmäßig an ihre Minderheitenerlebnisse und an die ihnen (ihrem Alter entsprechend) übermittelte Kultur gebunden fühlen.
  • Sie sollen über direkte Erfahrungen über die Gemeinschaften der deutschen Minderheit (Schulbesuche, Vortrag von Kinder-Tanzgruppen usw.) verfügen und sich mit Freude auf die Schule vorbereiten.

Mittelsystem der Erziehung der deutschen Minderheit

Außer den traditionell benutzten Kindergartenmitteln (Möbel, Spiele, Beschäftigungsmittel, Pflege- und Reinigungsmittel) sind die Mittel für die Gruppe laufend zu erweitern.

Vermittler der Kultur der deutschen Minderheit

  • Kinder- und Fachliteratur
  • der musikalischen Erziehung dienende Sammlungen
  • typische Spiele der deutschen Minderheit, Beschäftigungsmaterialien
  • einfache Volkstrachten

Die Deckung dafür erfolgt aus dem jährlichen Tätigkeitsbudget der Einrichtung bzw. aus dem jährlich für vorgeschriebene Mittel abgesonderten Fonds in der anteilmäßig auf die deutsche Minderheitsgruppe entfallenden Höhe.

( Ford.: Clara.Service,2007. Molnár Levente)